Kauftipps für Senioren-Dreiräder

Radfahren ist für Senioren ein optimaler Sport

Fahrradfahren ein idealer Sport, um Kreislauf und Muskeln zu trainieren. Dies gilt auch für Senioren. Zudem lassen sich Besorgungen mit einem Fahrrad schneller und bequemer erledigen. Problematisch wird der Umgang mit dem Rad, wenn Bewegungseinschränkungen oder chronischer Schwindel auftreten und das Gleichgewicht stören. Dennoch müssen Sie nicht auf das Fahrradfahren verzichten, selbst wenn Ihre Muskelkraft nachlässt.

Dreiräder bieten Senioren mehr Sicherheit

Für die optimale Sicherheit beim Radfahren bieten sich sogenannte Dreiräder in unterschiedlichen Rahmen- und Reifengrößen an. Dabei handelt es sich um Fahrräder, die entweder vorn oder hinten zwei Räder besitzen. Sie haben den Vorteil, dass Sie nicht zur Seite kippen können, auch wenn Sie anhalten, ohne abzusteigen. Reicht die Kraft in Ihren Beinen nicht mehr aus, um einigermaßen zügig voran zu kommen, können Sie ein Dreirad mit Elektromotor wählen. Außerdem sind faltbare Räder und besonders leichte Modelle aus Aluminium erhältlich.

Vor dem Kauf beraten lassen und Probefahren

Vor dem Kauf eines Dreirads sollten Sie sich ausführlich von einem Fachhändler beraten lassen und verschiedene Modelle testen. Schließlich soll das Gefährt exakt zu Ihnen passen und Ihren Bedürfnissen entsprechen. Wichtig sind die Größe des Rads und das Material des Rahmens, die Qualität des Sattels sowie eine unkomplizierte Schaltung.
Außerdem müssen Sie sich bei Elektro-Dreirädern erklären lassen, wie diese zu handhaben sind, und Sie sollten ausgiebig Probefahren, bevor Sie sich damit in den Verkehr wagen. Am besten besuchen Sie einen Einführungskurs für Elektro-Fahrräder, in dem Sie gezeigt bekommen, wie Sie Schaltung und Motor kombinieren müssen.

Dreiräder-Modelle im Vergleich

Dreiräder, die hinten zwei Räder besitzen, haben dort meist einen großen Gepäckkorb. Damit können Sie auch größere Gegenstände oder Einkäufe transportieren. Der Nachteil ist, dass Sie auf schmalen Wegen in Bedrängnis geraten könnten, da Sie die Breite ihres hinteren Radbereichs nicht im Blick haben.
Praktischer sind Dreiräder mit zwei Rädern im vorderen Bereich. Diese können Sie beim Fahren ständig sehen und besser einschätzen, ob der Weg breit genug für Sie ist oder ob Sie an einem Hindernis vorbeikommen. Nachteil ist, dass meist nur ein kleiner Einkaufskorb am Lenker befestigt ist. Natürlich lässt sich dieser durch Satteltaschen am hinteren Rad ergänzen.

Bequemer Einstieg und Sitz

In jedem Fall sollte der Einstieg des Fahrrads tief genug sein, um sich bequem auf den Sattel setzen zu können. Sollten Sie Probleme mit dem Sitzen auf einem Sattel haben, weil er Ihnen zu unbequem ist oder weil Sie Angst haben, zur Seite zu rutschen, bieten sich Dreiräder mit Sesselsitzen an. Darin sitzen Sie komfortabel und können sich mit dem Rücken anlehnen, was zudem die Beinkraft beim Radeln unterstützt.

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