Infektionen in der Intensivpflege reduzieren

Infektionen in der Intensivpflege reduzieren
(am Beispiel Tracheostoma) 

Assist hat es sich als bundesweit tätiges Homecareunternehmen zur Aufgabe gemacht, größtmögliche Unterstützung für Pflegekräfte und pflegende Angehörige zu leisten.

Eine der größten Herausforderungen bei der Versorgung von schwerkranken Menschen ist es, Folgeerkrankungen, die durch notwendige therapeutische Maßnahmen entstehen können, zu vermeiden. Dazu zählen beispielsweise Infektionen der Atemwege bei vorhandener Trachealkanüle (ggf. mit Beatmung) oder auch Komplikationen bei der Ernährung. Lassen Sie uns das Beispiel einer einliegenden Trachealkanüle und die daraus resultierenden Maßnahmen näher beleuchten:

Die Tracheostomie ist ein folgenschwerer Eingriff. Deshalb wird diese Maßnahme nur ergriffen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt dem Betroffenen zu helfen. Leider ist dies oftmals eine Versorgung, die zudem auch langfristig ausgerichtet ist. Sie kann z.B. nach einem Schlaganfall notwendig sein, da hier bei fortbestehenden Schluckproblemen die Lunge vor dem Eindringen von Flüssigkeiten (Speichel, Getränke) oder Fremdkörpern (Nahrungsmittel) geschützt werden muss. Sie dient außerdem der Sicherung der Atemwege. Wenn befürchtet werden muss, dass die Luftwege nicht physiologisch (natürlicherweise, „normal“) freigehalten werden können, stellt dies die Kanüle sicher. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn bei einer hohen Sekretproduktion der Lunge der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, das Sekret selbstständig abzuhusten. Über die Kanüle kann das Fachpersonal oder ein geschulter Angehöriger durch das Absaugen dafür sorgen, dass die Lunge frei von Sekret bleibt und das Atmen möglichst leicht fällt. Diese Beispiele zeigen die Notwendigkeit der Trachealkanüle auf. Leider birgt sie aber auch Gefahren:

Keime können durch das Einliegen der Trachealkanüle schneller in die Lunge eindringen und dort schwerwiegende Infektionen hervorrufen. Deshalb sind im Umgang mit einem Tracheostoma strenge hygienische Richtlinien zu befolgen. In der Intensivpflege sind entsprechende hygienische Maßnahmen eine Selbstverständlichkeit.

Im außerklinisch stationären Bereich gibt es Systeme (Hilfsmittel), die den hygienischen Umgang leichter machen. Hierzu zählen die geschlossenen Absaugsysteme (-katheter) und Absaugbehälter. Diese Systeme können einzeln verwendet werden oder im Rahmen von bekannten Infektionen mit multiresistenten Keimen, auch als Kombination der Systeme. Sie stellen ein optimales hygienisches Handling rund um das Tracheostoma dar und schützen darüber hinaus auch das betreuende Personal, die Angehörigen und den Patienten selbst vor Infektionen.

Die Vorteile geschlossener Systeme sind: 

  • Geschlossener Absaugbehälter:
    • Abgesaugtes Sekret wird geliert und somit „eingeschlossen“
    • Wechselintervall des Absaugbehälters ist deutlich reduziert. Das spart Zeit!
    • Behälter wird nicht entleert, sondern verworfen. Schutz vor Kontamination, Reinigen des Behälters entfällt
  • Geschlossener Absaugkatheter:
    • Absaugkatheter verbleibt mehrere Tage am System. Kein Druckverlust (PEEP) bei Beatmung, Schutz des Pflegenden vor der Aerosolwolke durch Diskonnektion.
    • Kein Mundschutz erforderlich.

Sie wollen mehr dazu erfahren? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail: unser Fachexperten-Team wird sich gerne um ihre Fragen kümmern.

Sie möchten als Pflegedienst das System der geschlossenen Absaugung in Ihrem Tätigkeitsbereich nutzen? Lassen Sie uns darüber sprechen, welche Möglichkeiten es gibt. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin mit den Assist Pflegefachkräften.

Service Rufnummer: 06861-900 7194

Die Anlage eines Tracheostomas stellt bereits eine erhebliche Belastung und Einschränkung der Lebensqualität dar. Daher sollten sich alle Bemühungen der Fachkräfte, die sich um die optimale Versorgung kümmern, darauf ausrichten, den Gesundheitszustand zu stärken, um die Lebensqualität zu erhalten.

Wir unterstützen Sie gerne dabei und nehmen bereits vor der Entlassung aus der Klinik mit dem behandelnden Arzt und Pflegepersonal Kontakt auf, um die außerklinische Versorgung zu Hause abzusprechen. Verlassen Sie sich auf die Pflegefachkräfte von Assist vor Ort. Wir unterstützen Sie bei den vielfältigen Vorbereitungen, die eine Krankenhausentlassung mit sich bringt. Lassen Sie uns darüber sprechen und rufen Sie uns an.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch bei Fragen zu anderen Versorgungsbereichen wie die enterale Ernährung, Infusionstherapie, Stoma, Wundversorgung, Diabetes und ableitende Inkontinenz zur Verfügung. Unsere Fachexperten sind gerne für Sie da, auch in Ihrer Nähe.

assist GmbH

In der Bruchwies 10

66663 Merzig

Tel. 0 800 - 33 44 800

Fax 0 800 - 33 44 801

kundenservice@assist.de

www.assist.de